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pferdetrendsMagazin No. 03 - Aug/Sep 2016

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pferdetrends - Was ist das eigentlich?

44 /pferdetrends Magazin

44 /pferdetrends Magazin Auch dieses Mal haben wir wieder ein Start-Up für euch, das wir gerne vorstellen würden: Hufheld – schnell zu finden unter www.hufheld.de. Die neue Online- Plattform für gebrauchtes Zubehör rund um den Pferdesport gibt es seit ein paar Monaten und wir haben alle Details für euch! Hinter Hufheld stecken die drei Studenten Julia, Michael und Christopher. Sie stehen Rede und Antwort, um alles zu erklären – los geht’s... Um gleich auf den Punkt zu kommen – was ist Hufheld in einem Satz? Julia: „Hufheld ist eine Online- Plattform zum Kauf, Verkauf und Tausch von gebrauchtem Reitsportzubehör – von Reitern, für Reiter.“ Man kann dort also seine gebrauchten Sachen loswerden? Wie funktioniert das genau? Michael: „Richtig! Jeder kennt das – über die Zeit sammeln sich alle möglichen Sachen im Keller oder auf dem Dachboden an, die zwar noch super in Ordnung sind, man selber aber nicht mehr direkt braucht. Da kommt dann Hufheld ins Spiel.“ Christopher: „Bei uns können die Benutzer in wenigen Schritten selber ein Angebot erstellen. Dazu sind natürlich Angaben wie zum Beispiel der Zustand oder Preis des Artikels erforderlich – auch eine aussagekräftige Beschreibung hilft ungemein! Zudem haben wir viele Kategorien mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften, damit alle Details angegeben werden können. Als letztes noch schnell ein Bild hochladen und das war’s!“ Ein Angebot ist also schnell erstellt – aber wie finde ich als Käufer ein Schnäppchen? Julia: „Da helfen als erstes die von Christopher erwähnten Kategorien. Wenn man auf der Suche nach etwas Bestimmten ist, kann man so sehr gut alle Angebote einschränken und findet schnell was Passendes. Oder man stöbert natürlich und lässt sich überraschen!“. Michael: „Hat man ein interessantes Angebot gefunden, gibt’s mehrere Möglichkeiten. Wenn man noch allgemeine Nachfragen hat, kann man bequem einen Kommentar schreiben, den auch andere Benutzer sehen und beantworten können. Alternativ und insbesondere wenn man den Artikel kaufen möchte, ist eine Privatnachricht der beste Weg.“ Julia: „Auf Hufheld wird der Kauf/Verkauf komplett über private Nachrichten abgewickelt. Mit dem direkten Draht zum Anbieter können noch schnell alle Details geklärt werden. Passt alles, so tauscht man noch die Adresse und Zahlungsdetails aus. Wir haben mit der Abwicklung selbst nichts zu tun – wir kennen die Adressen oder Bankdaten der Nutzer nicht.“ Das klingt doch schon mal super – nur die entscheidende Frage: Was kostet das? Christopher: „Nichts! Hufheld ist für alle Benutzer komplett kostenlos – im Gegensatz zu anderen Plattformen verlangen wir keine Gebühren oder Provisionen. Und das wird auch so bleiben.“ Julia: „Für uns ist die Motivation, dass es die Benutzer nichts kostet, ganz einfach. Wir wollen allen ermöglichen, an das nötige Zubehör zum Reiten zu kommen. Neu kostet so manches ja ein kleines Vermögen! So können vielleicht auch ein paar Eltern überzeugt werden, die wegen der teuren Anschaffungen davor zurückschrecken, ihren Kindern das Reiten zu erlauben. Aber es gibt noch einen wichtigen Grund: Nachhaltigkeit. Neben Fairness und vor allem Spaß im Umgang mit dem Partner Pferd ist das unserer Meinung nach der wichtigste Aspekt beim Reitsport – dazu gehört natürlich auch der richtige Umgang mit dem Zubehör!“ Julia (26) Julia ist die Pferdeliebhaberin des ungleichen Trios. Sie studiert in München Economics, reitet seit 17 Jahren und besitzt ihr eigenes Pferd „Doni“, ein Bayerisches Warmblut. Sie kümmert sich um das Marketing, ist Ansprechpartnerin und kennt sich im Reitsport natürlich super aus.

Das beleuchtet ja schon etwas den Hintergrund von Hufheld – Wie seid ihr denn überhaupt auf die Idee gekommen? Julia: „Ich reite selber seit meiner Kindheit und habe mittlerweile auch mein eigenes Pferd Doni. Dadurch kenne ich natürlich das ‚Problem’ des sich massiv anhäufenden Zubehörs – das eigentlich noch top in Schuss ist! Da kam mir dann im Februar 2014 der Gedanke, dass man so eine Plattform auf die Beine stellen könnte.“ Anfang 2014? Da ist seitdem aber schon viel Zeit vergangen – warum war Hufheld erst diesen April online? Michael: „Das liegt daran, dass wir alles selbst gemacht haben. Die technische Umsetzung stammt komplett von mir – und neben Studium und Arbeit war es teilweise schwer die nötige Zeit zu finden. Aber wir wollten lieber mehr Zeit investieren als mit einer halbfertigen Sache zu starten, die dann keinem gefällt.“ Christopher: „Daran scheitert’s ja leider oft – die Idee ist super, die Website aber unbenutzbar. Viele – natürlich auch wir – surfen heute sehr viel mit dem Handy, da will ich dann auch mal kurz die neuesten Schnäppchen finden können. Deshalb haben wir am Ende nochmal extra Arbeit reingesteckt, dass Hufheld egal ob auf dem PC, dem Tablet oder Handy ganz leicht zu bedienen ist.“ Seid ihr alle selbst Reiter? Oder wie kommt man darauf, technisch alles selber zu machen? Julia: „Nein, nur ich bin die absolute Pferdeliebhaberin. Michael und Christopher selbst haben mit Pferden direkt nichts zu tun.“ Michael: „Christopher und ich kommen aus der Informatik-Ecke. Vermutlich deshalb hatten wir das Glück und die einmalige Gelegenheit, Hufheld auf die Beine zu stellen – wir sind eine eher seltene Mischung.“ Viel Aufwand für so eine Plattform... Wie hat sich das bisher ausgezahlt, habt ihr viele Benutzer? Julia: „Klar, aller Anfang ist schwer. Besonders wenn man wie in unserem Fall eigentlich kein Geld für Werbung hat. Aber speziell über Facebook konnten wir einige Leute erreichen und haben mittlerweile knapp 500 Benutzer, über 1000 offene Angebote und über 750 geschriebene Nachrichten. Für den Anfang schon ziemlich gut.“ Christopher: „Wir sind auf jeden Fall zufrieden mit dem Start und sind allen Benutzern dankbar, die uns gleich unterstützt haben und auch jetzt neu hinzukommen. Danke an dieser Stelle auch an pferdetrends, die uns hier die Möglichkeit geben, uns einmal ausführlich vorzustellen.“ Michael (24) Abgesehen von Julias „Doni“ hat er mit Pferden direkt nichts zu tun. Er studiert Informatik in München und konnte deshalb die Idee selbst umsetzen. Egal was es für neue Features oder Probleme gibt – er kümmert sich ums Technische. Michael: „Natürlich gilt auch: je größer die Gemeinschaft, desto leichter findet man passende Angebote und potenzielle Käufer. Deshalb schnell anmelden!“ Was sind eure Pläne für Hufheld in der näheren Zukunft? Christopher: „Wir haben auf Facebook mittlerweile die 1000 Likes geknackt und haben dort sehr viel wertvolles Feedback bekommen. Unter anderem wünschen sich viele unserer Benutzer noch einen speziellen Westernbereich. Den werden wir jetzt so schnell wie möglich mit

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pferdetrendsMagazin No. 04 - Okt/Nov 2016
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