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pferdetrendsMagazin No. 06 - März - April 2016

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Eskadron FS 2016 - fehlt noch was?

Newcomer im Portrait

Newcomer im Portrait Nachdem wir nun bereits eine Dressurreiterin, eine Westernreiterin und ein Allround Talent vorgestellt haben, ist es nahe liegend dass wir nun jemanden mit der Leidenschaft fürs Fliegen vorstellen: Canan Johanna Breforth! Canan ist 26 Jahre alt und kommt aus dem Ruhrgebiet. Geboren wurde sie in Werne und ist der Stadt bis heute noch verbunden. So reitet sie auch heute noch für einen Reiterverein der Stadt Werne, dem St. Georg Werne. Bis vor kurzem war Canan noch Studentin. „Ich habe diesen Monat mein Masterstudium Nachhaltige Energieversorgung in Aachen abgeschlossen“. Ab Mai wird sie dann als Ingenieurin im Bereich Energieversorgung arbeiten. An die Tatsache bald einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen zu müssen, muss sie sich erst mal gewöhnen. Ihr Name bereitet Turnieransagern meist Kopfzerbrechen, da der Name ganz anders ausgesprochen wird, als er geschrieben wird. Ihr Name stammt aus dem Türkischen. Auf Deutsch heißt Canan „Liebling“. „Damals hatten wir ein Pferd am Stall, das so hieß und daher kam meine Mutter auf diesen Namen.“ Richtig ausgesprochen wird sie Dschanan. Bereits als kleines Kind hat Canan ein Großteil ihrer Freizeit im Stall verbracht und ihrer Mutter beim Reiten zu gesehen. Hin und wieder durfte sie auch selber mal auf den Pferderücken klettern. „Mit sieben Jahren habe ich dann meine ersten Reitstunden genommen an der Longe und bin seitdem der Reiterei verfallen.“ Aus einer typischen Reiterfamilie kommt sie nicht, bis auf sie und ihre Mutter hat niemand Bezug zu Pferden. „Mein Papa ist da einfach sehr tolerant.“ Canan ist umgeben von vielen Tieren, fast ein eigener kleiner Bauernhof und so weit her geholt ist das mit dem ei- 16 / pferdetrendsMagazin

Newcomer im Portrait Ansonsten leben noch Katze „Elfriede“ und Schäferhund „Lori“ bei uns auf dem Hof.“ Bei uns auf dem Hof, heißt so viel wie, Canan und ihre Familie halten ihre Pferde in Eigenregie. „Vor rund 6 Jahren haben wir (Meine Eltern, Schwester und Ich) uns den Traum vom eigenen Hof erfüllt.“ Den Traum hatten sie schon lange im Hinterkopf, dass es schneller als gedacht Realität wird, damit hat keiner gerechnet. „Wir haben uns schon selbst für verrückt gehalten. Nun würden wir es aber nie mehr eintauschen wollen.“ In einer schönen Bauernschaft lebend, haben sie ausreichend Platz für vier bis sechs Pferde, sind ihr eigener Herr und können schalten und walten wie sie wollen. Derzeit haben sie vier Boxen, im Sommer folgt eine fünfte Box. Neben den Stallungen stehen ausreichend Weidefläche und ein Reitplatz zur Verfügung, der bei ziemlich jedem Wetter nutzbar ist. „Der Paddock grenzt direkt an unseren Garten, so haben unsere Pferde immer das ganze Geschehen im Blick.“ Für die Pflege und Versorgung der Pferde ist Canan gemeinsam mit ihrer Mutter verantwortlich. Die beiden ergänzen sich perfekt und haben sich die anfallende Arbeit gut aufgeteilt. „Wenn wir mal beide unterwegs sind helfen aber auch mein Papa, der gar keine Ahnung von Pferden hat oder meine Schwester mal aus.“ Vollpension vermisst sie trotzdem auch manchmal, aber nur in Punkto Zeitaufwand. Die Pferde wieder in Vollpension zu stellen, kann sie sich heute nicht mehr vorstellen. „Ich bin total anspruchsvoll geworden was die Weideund Fütterungszeiten, sowie die Futterqualität und und und angeht. Man wird schon wirklich anspruchsvoll und ich glaube ich hätte da so meine Probleme mit den Pensionsleitern. Wenn es das Wetter zulässt kommt Carli den ganzen Tag raus und allein das ist ja in großen Betrieben meist nicht möglich, dass er dann noch einen großen Paddock für sich allein hat, wohl noch weniger.“ genen Bauernhof auch nicht. Neben den Pferden Sammy (Sam the Man, 19 Jahre), Bertie (First Funkie, 7 Jahre) und Carli (Carlchen Opulensky, 10 Jahre) gehört auch Blondi (Der Blonde, 19 Jahre), das Pferd ihrer Mutter zu ihren pferdigen Begleitern. Carli ist in dieser Runde, der wohl im Internet bekannteste Vertreter. „Zu meinen anderen tierischen Begleitern zählt noch meine Dackeldame „Trudi“ und meine 10 Hühner, davon haben allerdings nur zwei einen Namen „Jack Frost“ und „Halbe Hahn“, die anderen werden alle „Ruth“ genannt, weil sie eigentlich den ganzen Tag „ruuuth ruuuuth“ sagen! pferdetrendsMagazin / 17

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pferdetrendsMagazin No. 04 - Okt/Nov 2015
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